Session # 9: Termin & Songs

Die neunte Up2You-Session findet am Sonntag, den 7.1.2018 um 10:00 Uhr statt. Es stehen dafür wieder zwei Proberäume in Köln bereit, der genaue Ort wird in der Anmeldebestätigung mitgeteilt.

Zu den Songs der kommenden Session:

Wir reisen zunächst nach Kuba und besuchen den großen Maestro Rubén González. Einige Pianisten der vergangenen Sessions haben sich "auch mal etwas richtig Anspruchsvolles" gewünscht - könnt ihr haben! Chanchullo! Ein Danzón-Mambo, der es vor allem wegen seiner schnellen Läufe in sich hat. Aber keine Angst, sofern ihr an den Tasten nicht ganz so versiert seid: Ihr könnt das sicherlich auch deutlich vereinfacht spielen. Und natürlich sind auch bei diesem Song die Gitarristen nicht überflüssig - ihr könnt orginäre Piano-Parts übernehmen oder aber Euch eventuell auch für Solos bei Carlos Santana inpirieren lassen ;-) Bassisten haben bei diesem Song eher einen gemütlichen Job und müssen hier auf das D droppen, denn bei diesem Song ist die Spielbarkeit auf dem Piano maßgeblich.
Der zweite Song ist ein absoluter Klassiker: "Why Did You Do It" von Stretch. Bluesrock totally funked up! Diesen Song kannte seinerzeit irgendwie niemand beim Namen, aber der DJ nickte jedenfalls dankbar ab, wenn man bei ihm einfach nur "den One-Two-Song" bestellte. "Tschick, tschick, tschick, tschick, tschick, tschick, one-twoo"!
Beim dritten Song sind dann die Vokalisten besonders gefordert, denn Dee Dee Bidgewater legt die Latte natürlich sehr hoch. Eine der wunderbarsten Jazz-Voices und ganz sicher die charismatischste Live-Künstlerin überhaupt. Die Wahl ist hier auf das von Kurt Weill komponierte Stück "This Is New" gefallen, welches Bridgewater im Jahr 2002 im Samba-Jazz Stil interpretiert hat.
Bei allen drei Songs sind die Bläser von Haus aus schon involviert. Zudem haben zwei der drei Songs schon im Original Percussion, so dass wir hoffen, mit dieser Session auch ganz besonders die Freunde der Polyrhythmik anzusprechen ;-)

Die Songliste der kommenden Up2You-Session:
  1. Rubén González: Chanchullo [Cuban, 2000]
    Version: https://en.wikipedia.org/wiki/Chanchullo_(album)
    Tags: Cuba, Cuban, Danzón, Danzón-Mambo, Son, Son Cubano, Buena Vista, 2000s
  2. Stretch: Why Did You Do It [Funkrock, 1975]
    Version: https://www.amazon.de/Elastique-Stretch/dp/B008OG19WU
    Achtung: Wir spielen die Version des Original-Albums (Gitarren-Intro) und nicht etwa die "Radio-Version" (Bläser-Intro).
    Tags: Bluesrock, Funky, Blues, Rock, Funk, Crossover, 1970s
  3. Dee Dee Bridgewater: This Is New [Jazz, 2002]
    Version: https://en.wikipedia.org/wiki/This_Is_New_(Dee_Dee_Bridgewater_album)
    Tags: Jazz, 2000s

Der Zeitplan für die kommende Session:

Für den kommenden Termin gilt der folgende Session-Zeitplan als grundlegender Orientierungsrahmen:
  • 10:00 Uhr: Einteilung der Gruppen, Aufbau etc. - Bitte pünktlich sein!
  • 10:30-12:00 Uhr: Song Nr. 1
  • 12:15-13:45 Uhr: Song Nr. 2
  • 14:30-16:00 Uhr: Song Nr. 3
  • 16:00 Uhr: Jam Out - je nach Laune und Raumverfügbarkeit mit Instrumenten oder mit einem Kölsch :-)

Anmeldung

Die Anmeldung kann ab sofort über die Seite "Nächste Session & Anmeldung" dieser Website erfolgen.

Song-Rätsel zur neunten Session

Die Song-Tips zur neunten Session:

  • Tip zu Song 1: Klüngel in Havanna
  • Tip zu Song 2: Ich sach nur ......"One-Two"
  • Tip zu Song 3: Doppel-D mit Brücke und Wasser, und auch noch anfang des dritten Jahrtausends ist dies neu.

Die Lösung wie üblich hier im Blog mit Bekanntgabe des konkreten Session-Termins ;-)

Ab 2018 Selbstkostenpauschale in Höhe von 15 Euro

Liebe Up2You-Friends,

wir hatten bislang immer ganz tolle Sessions! - Finanziell läßt sich das Konzept allerdings leider nicht weiterhin auf freiwilliger Spendenbasis tragen, so dass ab der neunten Up2You-Session eine Selbstkostenpauschale in Höhe von 15 Euro pro Anmeldung erhoben werden muß. Konkreter Anlaß ist eine Preiserhöhung des Proberaum-Anbieters, bei dem wir zur Zeit überwiegend die Sessions abhalten. Es hat sich zwar ohnehin bislang nie aus den Spenden eine Kostendeckung ergeben, aber mit der Preiserhöhung würde sich die nötige Zulage durch die Organisatoren nun nochmal erhöhen. Zudem ist es natürlich auch auf Dauer nicht fair, wenn einige Teilnehmer jedes Mal spenden und andere dies nie tun.

Es soll allerdings zugleich auch eine entsprechende Kostentransparenz geschaffen werden, so dass ihr die Höhe der künftigen Pauschale gut nachvollziehen könnt:

Die beiden hochgradig (meistens mit Flügeln, Keyboards, Drumsets, Congas, Amps uvm.) ausgestatteten Proberäume, die wir für jeweils 6 Stunden anmieten, kosten pro Session küftig zusammen 240 Euro. Bislang hatten wir zwischen 10 und 23 Teilnehmer, im Durchschnitt waren es rund 16 Teilnehmer. Daraus ergeben sich die künftig 15 Euro pro Teilnehmer.

Hinzu kommen weitere Kosten, z.B. pro Session i.d.R. eine zweimalige Extra-Anfahrt (für die Schlüssel-Abholung und die Schlüssel-Rückgabe), etwaige Druck-Kosten für Promotion-Material (z.B. Up2You-Visitenkarten für die weitere Bekanntmachung des Projekts) und immer wieder auch Kosten für die Anschaffung bestimmter Utensilien (z.B. zusätzliche Kabel). Diese weiteren Kosten können voraussichtlich durch einen künftig noch leicht ansteigenden Durchschnitt an Teilnehmern gedeckt werden; die Teilnehmeranzahl ist nach oben zwar raum- und konzepbedingt nur begrenzt dehnbar, aber wir werden es dennoch jetzt erst einmal bei den 15 Euro belassen und auf dieser Basis mal schauen, wie sich das Projekt weiterentwickelt.

Der Betrag ist dann von jedem Teilnehmer immer vor Ort, also zu Beginn der entsprechenden Session, zu entrichten (Überweisungen im Vorfeld wären ein zu hoher Verwaltungsaufwand). Bei Nichterscheinen ohne Absage sind die 15 Euro bei der nächsten Teilnahme mitzuentrichten. Gleiches gilt bei Absagen innerhalb der letzten zehn Tage vor dem Session-Termin. Sofern eine Absage früher als zehn Tage vor dem betreffenden Session-Termin erfolgt oder der betreffende Musiker sich nicht noch ein weiteres Mal zu einer Session anmeldet, gilt die Anmeldegebühr i.d.R. als storniert. Der genannte Zeitraum von 10 Tagen ist dadurch bedingt, dass bei kurzfristigen Absagen nur noch sehr schwer Ersatz gefunden werden kann und insofern auch ein besonders hohes Risiko besteht, dass wir alle Teilnehmer in einen Proberaum zusammenlegen müssen, und dass wir selbst aber nur innerhalb von einer Woche einen Raum stornieren können.

Für den Fall von Kosten-Unterdeckungen wird - zumindest anfänglich, wo erst einmal etwas geringere Teilnehmerzahlen aufgrund der hiesigen Änderung denkbar sind - weiterhin auch noch die Spendenbox aufgestellt.
Etwaige Überschüsse, die insbesondere bei nachhaltig hoher Teilnehmerzahl anfallen könnten, können wegen der wie gesagt nach oben nur begrenzt dehnbaren Teilnehmerzahl bestenfalls ein geringes Maß erreichen, sollen aber grundsätzlich ebenfalls für das Projekt verwendet werden (Promo-Material etc.; siehe dazu auch oben).

Wir bitten für die Änderung der Finanzierung, die erstmals für die im Januar 2018 stattfindende 9. Up2You-Session gilt, um Verständnis und hoffen natürlich, dass ihr Euch trotzdem über die bisherige Anschub-Finanzierung seitens der Organisation und der freiwilligen Spender freuen könnt. Zudem dürften 15 Euro für ein 6-stündiges und gut organisiertes Vergnügen für die Teilnehmer ja auch sicherlich ohnehin gut tragbar sein ;-)